Neugestaltung Skistation Kainzenbad, Garmisch-Partenkirchen

Neugestaltung des Skistations Kainzenbad

Ziel des Entwurf zur Neugestaltung des Skistations Kainzenbad ist es, das gesamte Areal mit gezielten Eingriffen zu einem Ganzen zu verknüpfen und funktional zu gliedern.

Es wird ein Streifen von landschaftsarchitektonischen Elementen eingeführt, der eine Aufwertung der zentralen Flächen darstellt. Dessen Wahrnehmung soll durch einen Höhensprung, auch in der Fläche, ablesbar machen.

Durch die Öffnung des Ostranges des Stadions entsteht eine akustische und optische Verbindung zwischen der Austragungsstätte und dem Karl-und-Martin-Neuner Platz. Die Stimmung im Stadion wird auch auf dem Vorplatz erlebbar, innen und außen verbinden sich zu einem Ganzen.

Der Eingang des Kainzenbades wird von seiner Randlage im Osten ins Zentrum, in unmittelbare Nähe zu Parkplätzen und Landschaftsstreifen verlegt.

Um dem Stadion einen respektvollen Abstand zu geben und eine Konzentration des ruhenden Verkehrs zu erreichen, werden die Tennisplätze entfernt und die Strasse verlegt. Die Parkfläche wird durch schmale Grobkiesstreifen und Begrünung von umgebenden Flächen getrennt und macht eine kontrollierte Gebührenerhebung möglich.

Status: Indeengutachten, 1. Preis

Auftraggeber: Markt Garmisch-Partenkirchen
Ort: Garmisch-Partenkirchen

Leistungen: LPH 1 – 2
Zeitraum: 03/2003

Typ: Flächenplanung
Fläche: 2,4 ha
Budget: 550.000 EUR

Team: Markus Betz, Daniel Rohlek, Winny Tran, Andreas Scholz, Ivo Hermann